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Therapie/Coaching
Arbeitsweise, Methoden
“Beyond any technique, relationships are what heal.” Lewis Mehl-Madrona
„Jenseits von jeder Technik sind es die Beziehungen, die heilen.“
In meiner Arbeitsweise steht die Beziehung im Mittelpunkt. Eine mitfühlende Begegnung, Anerkennung und Zeugenschaft, in Resonanz gehen und emotionale Sicherheit bilden die Grundlage eines gemeinsamen Heilungsweges und der Integration alter Verletzungen und Traumata. Zusätzlich entwickle ich zusammen mit den Klient:innen lösungsorientierte, alltagstaugliche Handlungsideen, indem wir Ressourcen und vorhandene Stärken nutzen, um konkrete Wege aus schwierigen Situationen zu finden und nachhaltige Veränderungen im eigenen Leben zu verankern.
„Emotionen sind gemeinsame Erfahrungen“ Thomas Hübl
Ich verstehe die therapeutische Beziehung co-regulativ: Gefühle und innere Zustände werden durch die Beziehung reguliert und ein sicherer emotionaler Raum geschaffen, der Veränderungsprozesse ermöglicht.
Ich berücksichtige Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen und achtet bewusst auf die Auswirkungen gesellschaftlicher Machtverhältnisse im Alltag der Klient:innen. Die Folgen von Traumata und deren Auswirkungen werden im Therapieprozess sensibel beachtet.
Systemische Betrachtung:
"In der Natur existiert nichts für sich alleine." – Rachel Carson
Der Mensch steht nicht für sich allein, genau so wenig wie Gruppen, Gesellschaften und Unternehmen. Wir alle sind eingebettet in Systeme, die abhängig, verknüpft und historisch gewachsen sind. Für ein tieferes Verständnis von Zuständen und Prozessen ist es daher immer nötig, das ganze System zu betrachten. Nur so werden Muster erkannt und können dann verändert, verbessert und/oder geheilt werden. Ich beziehe kollektive und gesellschaftliche Bezüge mit ein, würdige die Bedeutung sozialer Netzwerke, kultureller Erfahrungen und gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen auf das Wohlbefinden meiner Klient:innen. So entsteht ein Raum, in dem nicht nur persönliche, sondern auch strukturelle Faktoren gesehen und bearbeitet werden können.
Methoden
Gemeinsam und entsprechend der aktuellen Situation wählen wir unterschiedliche Methoden aus den Bereichen der systemischen, Trauma-, Verhaltens- und Körpertherapie aus. Auch der Therapieort kann entsprechend angepasst werden, indem z.B. Naturerfahrungen integriert werden.
2. Interkulturelles
Was passiert, wenn Menschen, die in unterschiedlichen Gruppen sozialisiert wurden, miteinander leben, arbeiten, zurechtkommen müssen? Was passiert INTER, also dazwischen? Was entsteht TRANS, also wenn neue kulturelle Regelsysteme erschaffen werden?
Wie können wir die Kooperation, Kommunikation, gemeinsame Zielerreichung, Wertschätzung und Verbindung zwischen Menschen verbessern? Das ist mein Ziel!
Zu diesem Thema biete ich alle Formate der Personal- und Organisationsentwicklung sowie Einzelberatung an:
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Strategische Planung
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Vorträge
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Fachtagungen
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Workshop
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Seminare
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Coaching
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Begegnungsforschung
Menschen sind überall gleich. Sie müssen schlafen, essen trinken, brauchen Sicherheit und Geborgenheit, möchten ihre Potentiale entfalten, wollen das Beste für ihre Liebsten und wünschen sich frei von Krankheit und voller Freude zu sein. Zugleich sind auch alle einzigartig, individuell mit ihren Talenten, Motiven, Wünschen und Identitäten. Und dazwischen liegt noch eine dritte Ebene: Alle sind ähnlich wie viele andere! In unseren Einstellungen und Werten, Denk-, Fühl- und Handlungsweisen, Lebensweisen und Gewohnheiten haben wir vielfältige Gemeinsamkeiten mit den Menschen um uns herum. In diesen Gruppen definieren wir, was als „normal“ und gewünscht gilt. Wir werden hinein sozialisiert in diese Gruppenbezüge, ohne es zu ahnen, niemand kann sich dem entziehen. So färbt sich unsere Brille, mit der wir die Welt betrachten, so kalibrieren sich unsere Ohren entsprechend einer bestimmten Sozialisationsgeschichte
Menschen sind unterschiedlich, nicht nur kulturell! Aufbauend auf der Wertschätzung für kulturelle Unterschiede, ist es nur ein kleiner Schritt zur Wertschätzung und Nutzung von anderen Formen der Diversität.
In Unternehmen, sozialen Einrichtungen, Behören und Gruppen jeder Art ist es nicht nur wegen dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz nötig, für eine wertschätzende und diskriminierungsfreie Atmosphäre zu sorgen. Für effektives, kreatives und innovatives Arbeiten ist eine sichere Umgebung mit Gleichbehandlung und vorurteilsfreie Betrachtung und Behandlung erforderlich. Nicht immer einfach, denn jeder Mensch hat unbewusste Fehler in seiner Wahrnehmung, seinen Urteilen und seinen Handlungen. Daher ist es dringend erforderlich, sich mit diesen Fehlern systematisch zu befassen, strukturelle Diskriminierung zu erkennen und Maßnahmen zur Gleichbehandlung einzuleiten. Die Erkenntnisse der Wahrnehmungs- und Sozialpsychologie liefern reichhaltige Methoden, um in der Führung, der Teamentwicklung und Beurteilung von Menschen Wahrnehmungsfehler zu vermeiden, Diskriminierung zu erkennen und zu eliminieren und Diversität optimal nutzbar zu machen.
